Klumpunkels Kuriositätenkabinett

Dienstag, Februar 20, 2007

Das Experiment – Zweiter Teil

Guten Tag,

nachdem mein letzter Eintrag schon etwas kurz war, wird es dieses nun auch werden. Ich hab im Moment nicht die Kreativität alles schön ausführlich und toll zu schreiben. Dennoch gibt es jetzt die Ergebnisse meines zweiten Versuches.
Der Versuchsaufbau gelang mir wieder ganz ausgezeichnet und so wartete ich wieder.
Und genau wie beim ersten Mal verlief wieder alles nach Plan. Es gelang mir meine Theorie auch an einer Gruppe Menschen zu bestätigen. Der erste der Gruppe öffnet die geschlossene Tür. Soweit so gut. Der letzte, der ja eigentlich die Tür schließen sollte, steht nun ja vor einer bereits geöffneten Tür und daraus schließe ich --> Er schließt sie nicht. Und genau das passierte auch. So langsam kommt es mir so vor als würden die Menschen versuchen so wenig Spuren wie möglich von sich zu hinterlassen. Alles muss so aussehen wie bevor sie kamen. War die Tür auf, hatte das bestimmt einen Sinn und die muss offen sein. War sie geschlossen, ist das Teil des göttlichen Masterplans und muss auch wieder geschlossen werden.
Aber auch heute gab es wieder einen Querulanten. Das war einer der Sorte Menschen, die nicht in der Lage sind den Knopf wirklich zu drücken sondern ihn nur kurz streicheln.Das dann die Tür nicht zugeht versteht sich von selbst, aber manche wollen das nicht wahrhaben.
Blöderweise wurde dadurch mein Experiment bereits 5 Minuten vor Schluss beendet

Das wars fürs erste. Morgen fahr ich wieder mal in die Berufsschule. Bin ja mal gespannt welch Chaos und Verderben mich da wieder erwartet.

Ne denn bis dann

Das Experiment – Erster Teil

Hallo,
ich hab ja schon des öfteren über meine Mitmenschen in der Bahn berichtet. Unter Anderem auch über die, die es nicht schaffen, die Türen zu schließen obwohl der Knopf nur einen Knopfdruck entfernt ist. Im Laufe der Zeit entwickelte ich einige Theorien zu diesem interessanten Thema und nun war es an der Zeit diese auf die Probe zu stellen. Zu testen sind folgende Thesen:- Ein Mensch schließt die Tür viel wahrscheinlicher wenn sie vorher schon zu war
- Eine bereits geöffnete Tür bleibt auch offen.
Zuerst musste also die Ideale Testumgebung geschaffen werden. Ein S-Bahn Waggon hat ja bekanntlich 2 Türen. Davon sollte nun eine geöffnet und eine geschlossen sein. Mit einem gpnstigen Sitzplatz sollte ich nun in der Lage sein beide Türen im Blick zu haben.
Gesagt getan. Die Bahn kommt, die wartenden Leute steigen ein. Beide Türen offen – Perfekt. Ich gehe in eine der Türen, schließe sie, setze mich auf einen idealen Platz. Jetzt musste ich nur noch warten. Und tatsächlich: Es öffnet jemand die geschlossene Tür, geht hinein und… schließt sie. 1:0 für meine Theorie. Das ganze passiert noch 2-3 mal bis endlich jemand durch die offene Tür geht und sie, wie sollte es auch anders sein, offen lässt.
Strike!
Die restliche Zeit verläuft so dermaßen gut nach Plan, dass es kaum zu glauben ist. Sollte das der große wissenschaftliche Durchbruch sein für den ich ihn halte? Nein, ein kleiner Dämpfer musste noch sein. Kurz vor Abfahrt, nach gut 20 Leuten die meine Theorie bestätigten, musste noch jemand die offene Tür schließen. Verdammt.
Ich werde den Versuch nochmal wiederholen und dann erneut davon berichten.

Bis bald

Dienstag, Februar 06, 2007

Gute, günstige, frische ...


gesehen bei LIDL am 20.02.'07

Der Weg zur Arbeit - Neues aus der Bahn

Hallo zusammen,
ich hab mich ja schonmal über die Menschen in der Bahn aufgeregt die alles kalt werden lassen indem sie die Tür offen stehen lassen nachdem sie in den Zug eingestiegen sind.
Heute ist mir eine andere, noch interessantere Form der Menschen begegnet. Die Alibi-Tüschließer. Es gibt doch tatsächlich Menschen (ich hab heute Morgen 3 Stück gesehen), die in den Zug einsteigen, mit der Hand löblicherweise in Richtung des Knopfes zum Schließen der Tür patschen, diesen irgendwie berühren (aber nicht richtig) und dann weitergehen. Die Tür schließt sich aber nicht aber es scheint die irgendwie nicht zu interessieren. Hauptsache die haben den Knopf berührt. Was macht das denn für einen Sinn so zu tun als würde man die Tür schließen wollen... ach was reg ich mich auf.
Gestern gab es schließlich noch einen weitaus größeren Aufreger. Ich musste gezwungenermaßen mit der Microsoft-Hotline telefonieren. Die ganze Geschichte ereignete sich folgendermaßen...
Mein Windows wollte sich unbedingt neu aktivieren. Ärgerlich und nervig aber normalerweise kein großer Aufwand. Wofür gibts denn das Internet.... aber dieses mal war alles etwas anders.

Angeblich habe ich mein windoof zu oft aktiviert (zur info: ja, ich besitze eine legale version)
Also: Probiert probiert und immer mehr geärgert…. Dann kam mir die glorreiche idee das per telefon zu machen. Vielleicht gehts ja so. Microsoft-Nummer (tatsächlich gratis) rausgesucht und dafür.
1. Anruf: Besetzt
2. Anruf: Nichts?
3. Anruf: Besetzt
4. Anruf: Ich komm durch, elektronische stimme leitet mich durch den Quatsch. Gefühlte 100 min (es waren ca 5) später war ich fast fertig. Die stimme fragte mich ein paar fragen: Ist ihre kopie wirklich echt? Haben sie die im Laden gekauft oder war sie vorinstalliert? Ist dies ihre erste aktivierung?
Alles Ordnungsgemäß beantwortet…. Dann kommt's: "Auf wie vielen rechnern haben die diese kopie installiert" Wutentbrannt, und schlau, hau ich auf die 1 (gib ruhe du doofes ding. Ich habs nur auf einem rechner. Ich will hier weg) und dann fängt das ding an zu reden. Blabla… da sie windows auf mehr als einem rechner installiert haben können wir es nicht aktivieren.blabla Bitte kaufen sie ein neues. Blablablabla. Anruf vorbei…
5. Anruf: Wieser nichts?
6. Anruf: Besetzt
7. Anruf: Die gleiche Prozedur wie eben, nur dass ich am ende genau zuhöre was die Stimme da blubbert und Tatsächlich.. Die 1 steht für "mehr als 1 rechner" und die 2 für "ein rechner" ok… was bekomm ich zu hören… "windoof konnte nicht aktiviert werden. Sie weren zu einem echten menschen durchgestellt"
--- warteschleife ---
Nachdem ich das überlebt hab meldet sich eine frau die sich ähnlich mechanisch anhört wie die stimme vom band und mich exakt das gleiche frag. Nur dass ich die antwort ins telefon sprech statt zu tippen. Am Ende sagt die tatsächlich: Ihnen wird jetzt automatisch ein Code durchgegeben. Den eingeben dann klappt das. Vielen Dank.
Dann bekomm ich noch einenn tollen ellenlangen code gesagt und unglaublicherweise funktioniert es….
Geschätzte 25min meines lebens waren dahin und meine nerven am ende…

Schönen Tag wünsch ich euch :-)

Montag, Februar 05, 2007

Alles ist scheiße

Hallo,
ich hasse es. Das Firmennetzwerk ist scheiße weil es in dem Moment abstürzt an dem ich den Beitrag posten will und ich alles nochmal machen darf. Microsoft ist scheiße weil sie wollen, dass ich mein Windows aktiviere und mich nicht lassen weil ich es schon zu oft getan hab. Wlan ist scheiße weil es nicht funktioniert wie ich will. Das Wetter ist scheiße weil es kalt ist und keine Sonne scheint. Früh aufstehen ist scheiße weil ich lange schlafen will. Die Berufsschule ist scheiße weil ich da bald wieder hinmuss. Ich bin scheiße weil ich nix besseres als das hier schreibe. Zug fahren ist scheiße weil da immer Idioten drin sitzen die mich ärgern indem sie einfach da sind.
Mützentragende Hiphopper mit Handys auf extra laut die scheiß Musik dudeln sind scheißer weil sie immer da sind wo ich bin.

Immerhin: Deutschland ist Handball Weltmeister und es tat gut so oft das Wort "scheiße" zu verwenden.

Bäh.. scheiße hier. Ich will nach Hause

Montag, Januar 15, 2007

Eine Woche im Haus das Verrückte macht

Hallo,

ich weiß ich hatte eigentlich vor häufiger zu schreiben und all so Sachen, aber manchmal ist das Leben einfach so voller Dinge die einen davon abhalten und einfach alles lenkt mich ab und überhaupt. Jetzt ist es schon wieder so spät aber ich hab noch ein wenig Zeit und diesmal schaff ich es etwas veröffentlichungswürdiges hinzuzaubern und glücklich und zufrieden ins Bett zu fallen.

Wie der Titel schon sagt befinde ich mich momentan wieder in einer Phase der Berufsschule. Wer gehofft hatte (wie ich) mit der Zeit würde dort alles besser werden, der hat sich ganz ganz stark geirrt. Diese Institution schafft es doch jedes Mal sich selbst zu übertreffen. Ich versuche mal mehr oder minder geordnet was für Knaller mir letzte Woche (und heute) wieder passiert sind.

Montag vor einer Woche:
Schon bei der Zugfahrt geht es los. Eine Tür ist im Eimer. Was eigentlich nur ein kleines Ärgernis ist sollte sich während der Fahrt noch zu einem Spaßfaktor entwickeln. Es ist einfach unglaublich wie viele Menschen die Schilder (4-5) an der Tür ignorieren und wie blöd daran rütteln nur um im Anschluss angsterfüllt zur nächsten Tür zu hetzen und im letzten Moment den Zug zu erwischen. Getoppt wird das ganze nur noch wenn die gleiche Person es beim aussteigen an der gleichen Tür noch mal versucht (und wieder die Schilder ignoriert) um dann mit dem gleichen angsterfüllten Blick im letzten Moment aus dem Zug auszusteigen.

Die anfängliche Freude darüber stellte sich aber schnell ein denn in der Schule wartete der nächste Hammer. Irgendwann im Unterricht kam unvermittelt unser Schuldirektor „Froschkopp“ herein um uns daran zu erinnern, dass wir in der folgenden Stunde eine Klausur schreiben. Zitat: „Ist bei euch angekommen, dass ihr in der nächsten Doppelstunde eine Klausur schreibt?“ Was er wohl geantwortet hätte wenn wir diese Frage verneint hätten. Ich will es gar nicht wissen. Außerdem teilte er uns mit, dass wir am Dienstag die ersten 3 Stunden keinen Unterricht haben, aber zur dritten dieser Stunden erscheinen müssen (aufgrund einer seltsamen „ihr habt 4 Stunden hier zu sein“ -Regel von der niemand außer ihm etwas weiß). Er sagte außerdem, dass er keine Lust hatte uns einen Lehrer zu suchen, so dass wir uns in dieser Stunde dem „Selbststudium“ widmen können. Super. Dann ging auch dieser Tag zu Ende.


Dienstag:

In der Schule wird man oft ungefragt aus der anderen Ecke des Raumes mit Weisheiten aus dem berühmt berüchtigten MMORPG World of Warcraft beglückt. Selbst für mich (der das sogar hin und wieder mal spielt) klingen diese Unterhaltungen dermaßen absurd dass ich nur den Kopf schütteln kann. Wie es Menschen geht, die da völlig unbedarft rangehen.... ich will nicht dran denken. Ich will versuchen, die wichtigsten Erkenntnisse von Big O. & Co. für euch alle zusammenzufassen. Schließlich wollt ihr bei mir ja auch was lernen. Heute lernten wir zum Beispiel, dass man gegen Schurken keine Chance hat weil sie einen einfach Dauerstunnen diese gemeinen Schurken. Ein anderer bestritt dies und sagte man muss einfach blinzeln; aber wie wenn man dauergestunnt ist?

So weit so gut. Neben dieser Weisheit brachte dieser Tag nichts neues. Mal abgesehen davon war es ein fies kaltes Wetter draußen mit Regen und all dem Murks.

Mittwoch:
Ich musste eine Präsentation halten. Wie schon befürchtet musste eine gewisse Besserwisserfraktion Daten aus dem Vortrag leise, aber gut hörbar, vervollständigen. Schließlich ist es immens wichtig zu wissen, dass ein AMD Athlon XP 64 nicht nur 1 MB sondern auch 512 KB Level 2 Cache haben kann wenn es darum geht zu verstehen wozu dieser Cache gut ist. Ich konnte mich aber noch beherrschen und bekam schlussendlich auch noch eine gute Note. Immerhin. Heute haben wir außerdem gelernt dass sich Gamemaster mal so eben unfairerweise auf Level 500 bringen können und dann Onyxia One-hitten. So eine Sauerei aber auch.

Donnerstag:

So langsam stellte sich eine Routine ein. Diverse Kommentare aus hinteren Reihen werden kopfschüttelnd aufgenommen. Wir bekamen außerdem die Idee uns Gegenseitig Kauknochen zu schenken auf die wir beißen können wenn es mal wieder zu schlimm wird. Natürlich müssen diese aus Gummi sein und quietschen wenn man sie beißt. Leider haben wir noch keine dieser Knochen aber das Geräusch selbst hat sich als Synonym für „Gott, reden die wieder eine Scheisse“ etabliert. Zumindest in gewissen Kreisen. Über World of Warcraft lernten wir heute nichts.

Interessant war, dass die Lehrerin die vor 6 Wochen groß tönend über eine Frage in ihrem Test gesagt hat „Die Frage ist vielleicht missverständlich gestellt“ (nachdem 80% der Klasse die gleiche falsche Lösung angaben) heute eingestehen musste, dass wir recht hatten und nicht sie. Ein schönes Gefühl.

Freitag:

Die Verdacht, dass der Zug auf dem Hinweg „bergauf“ fährt erhärtet sich trotz fehlender Beweise. Im Sportunterricht spielen wir Volleyball mit einem Medizinball. Ein Schüler rennt vor einen Masten des Volleyballnetzes. Es macht „Rumms“, nichts weiter passiert.

Ja, heute war wirklich langweilig. Vielleicht lags an der Vorfreude zum Wochenende, dass ich nichts interessantes sehen wollte, aber es gab wirklich nix.
Diverse Mützenmenschen muss ich nicht mehr extra erwähnen, oder?

Montag:

Wow, mein Bericht ist schon richtig lang geworden und kratzt langsam an den 1000 Wörtern. Ich bin stolz auf mich. Wirklich.

Heute war ein schöner Tag. Ich kam zur Schule in der Hoffnung die letzten beiden Stunden würden ausfallen und wurde prompt belohnt. Bisher dachte ich nur in der Klasse der Anwendungsentwickler würden sämtliche Stunden mit schöner Regelmäßigkeit ausfallen und meine arme Klasse geht immer leer aus, doch Heute nicht. Dank der netten freundlichen Andrea wurden bereits vor der ersten Stunde die Hoffnungen geschürt, dass sogar die letzten 5 Stunden ausfallen. 90 Minuten später war es dann gewiss. Ich hatte... um 10:00 Schule aus. Die ominöse 4-Stunden-Regel geschickt ausgehebelt „Wenn ihr geht müsst ihr in den Betrieb“ -> Betrieb sagt „Wenn Schule aus ist ist sie aus und ihr könnt“ (endlich lässt man uns mal die Wahl) und Tschüss. Noch mal ein Herzliches Dank an die Übehrbringerin der guten Nachricht und den Sympathischsten Mittelfinger des Tages. Den Bonusstern hast du dir redlich verdient.
Jetzt sind die 1000 Wörter voll, ich muss ins Bett und bin gespannt auf Morgen, denn da kommt das World of Warcraft Add-on heraus und ich hab da einige Kandidaten denen ich zutraue deswegen eine Nachtschicht einzulegen.

Gute Nacht :)

Mittwoch, Januar 03, 2007

Der Weg zur Arbeit – Von der durchdringenden Kälte

Hallöchen miteinander,

Fahrt ihr auch so gerne S-Bahn wie ich? Naja, so gerne wie als kleiner Bub mach ich das nicht mehr aber inzwischen komm ich 2x täglich in den Genuss dieses Vergnügens. Aber das wissen fleissige Leser ja.
Heute ist mir auch mal wieder etwas passiert wofür ich Leute steinigen könnte. Es ist Winter; draussen ist es kalt; vor allem auf diesen zugigen Bahnsteigen. Hat man es endlich geschafft in den Zug (verspätet) zu steigen und sich einen warmen Platz erobert fühlt man sich erst einmal wieder etwas wohler. Das Rauschen des Zuges über die Gleise, das Husten der Mitfahrer, die Musik aus eigenen Kopfhörern, die Musik aus fremden Kopfhörern. All das läd zum schlafen ein. Doch wehe wenn der Zug einmal anhalten muss (und das muss er). Die Türen gehen auf und Väterchen Frost streckt seine eisigen Finger in den Zug. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Im ersten Fall, dem Idealfall, steigen die Leute aus und ein und drücken hinterher auf den Knopf um die Tür zu schließen. Väterchen Frost verzieht sich schnell wieder und alles ist wieder gut. Möglichkeit 2 ist nicht ganz so Ideal. Die Menschen steigen ein und aus und lassen die Tür auf. Sie lassen sie nicht nur auf, sie stellen sich sogar direkt neben den Knopf der sie ganz einfach ohne Kraftaufwand schließen würde. Aber sie tun es nicht. Also wird es immer kälter; der Wind pfeift einem um die Ohren aber zum Glück schließen sich die Türen bald wieder selbstständig wenn der Zug weiterfährt. Doch wehe dem der glaubt, dass es so spaßige Durchsagen wie „Unsere Weiterfahrt verzögert sich im wenige Minuten weil eine Entenmutter mit ihren Küken die Gleise überqueren will“ nur im Traum gibt…. Was tut man also wenn es kalt ist, der Zug nicht fahren will und Deppen die Tür offen lassen. Selbst aufstehen und den Knopf drücken? Dann denken alle man würde aussteigen und dein Sitzplatz ist weg. Als Belohnung muss man dann beim nächsten Bahnhof direkt an vorderster Front gegen Väterchen Frost (ich mag den Namen) kämpfen.
Es ist einfach furchtbar frustrierend und gemein. Ganz garstig gemein. Alles jammern nutzt nix. Ich könnt mir ja auch ein Auto kaufen. Aber naja… auch der Sommer kommt irgendwann wieder und dann schimpf ich nicht über die Kälte in der S-Bahn sondern über die schier unerträgliche Hitze und schwitzende Leute die einem die Achsel ins Gesicht drücken. Ich freu mich.

Herzlichst
Ihr Patrick

PS: Wer mir als erster den Herkunftsort des Titels meines letzten Eintrags nennt bekommt eine Überraschung :-)

Dienstag, Januar 02, 2007

Das also war des Pudels Kern...

Hallo ihr Lieben,

nach einer schier endlos langen Zeit des Nichts finde ich endlich mal wieder Zeit hier etwas reinzuschreiben um zu beweisen, dass ich immer noch lebe. Der Grund für die Flaute der letzten Wochen ist sicher darin zu suchen, dass ich im Moment 20 Minuten früher zur Arbeit fahren muss als sonst (um 30 Minuten später als sonst anzukommen). Dadurch bin ich A) viel zu müde und verschlafen um irgendwelche interessanten Sachen mitzubekommen und B) fahr ich nicht mehr mit meinen beiden Lieblingslesben in einem Bus. Es ist alles verhext. Zu allem Übel stehen mir auch noch 9 Arbeitstage hier im weit weit entfernten Dortmund bevor... Aber genug gejammert.
Heute ist schließlich Premiere. Ich bin nämlich noch nie an einem 2. Januar so früh aufgestanden (5:45 für alle die es interessiert) wie heute. Dummerweise war gestern nur leider Neujahr. Wie es dieser Tag nun einmal an sich hat dient er vor allem dazu seinen Kater auszuschlafen (wenn man einen hat) bzw. allgemein sehr lang und viel zu schlafen. Genau das hab ich auch dieses Jahr, wie die 18 Jahre zuvor auch, getan. Dumm nur wenn einem dann bewusst wird dass man am nächsten Tag arbeiten muss. Worauf ich hinaus will ist, dass ich letzte Nacht ganze 3 Stunden geschlafen hab, da ich beim besten Willen nicht einschlafen konnte. Um 11 ins Bett gequält und irgendwann um 2:xx eingeschlafen.. geil. Immer wenn mir sowas passiert frage ich mich ob ich in der Zeit nicht etwas sinnvolleres hätte tun können als versuchen einzuschlafen. Irgendwann (*hust* 5:30) klingelte dann mein Wecker. Doch (darauf wollte ich hinaus) ... Ich war nicht, ich wiederhole, nicht, kein minibisschen müde sondern fühlte mich Vital, gutgelaunt und nicht müde. Verdammt was soll das? Wann immer ich meine üblichen 6 Stündchen schlaf bin ich morgens verpennt und miesgelaunt und da schläft man mal nur die Hälfte und es geht mir prima? Heute konnte ich noch nichtmal im Zug dösen weil ich zu wach war. Dummerweise konnten die anderen Reisenden das und so war die Zugfahrt stinkend langweilig.
Immerhin konnte ich heute Dank eines Menschen, der es geschafft hat beim Einsteigen in die U-Bahn die Tür um ganze 3 meter zu verfehlen um daraufhin zwischen 2 Waggons zu fallen (Keine Angst, nix passiert. Sonst würde ich das nicht so schreiben) um damit den gesamten Betrieb eine gewisse Zeit lang lahmzulegen einen neuen Arbeitswegrekord aufstellen. Ganze 115 Minuten konnte ich heute verbuchen. Toll nicht?
Hier gab es dann aber noch einige wirklich interessante Beobachtungen zu machen. Zum einen war da diese Frau die die ganze Zeit hochnäsig und böse (wirklich) in Richtung des gestürzten Mannes schaute. Daraufhin schaute ich sie die ganze Zeit böse an, bis sie irgendwann irritiert den Blick abwendete. Dann war da noch der "Businessmensch", der in der wartenden U-Bahn stand und sie irgendwann wütend wieder verließ, schimpfend und naja.. er hielt sich wohl für wichtig. 2 Sekunden später schloss die Bahn ihre Türen und fuhr ohne zu zögern los. Das Gesicht des "Businessman" war einfach nur zu köstlich. Absolut unbeschreiblich. Hach.. herrlich...
Bevor ich meinen Bericht abschließe muss ich mich noch einmal über die Menschen allgemein wundern. Ich stand wie gesagt am U-Bahnsteig und diese U-Bahn stand da auch und durfte nicht weiterfahren. Soweit so gut. Die U-Bahn selbst bestand aus 2 Wagen mit je ~3 Türen. Trotz dieser großen Länge quetschten sich fast alle Menschen in ein und die selbe Tür. Der hintere Wagen war gerade mal halb voll, jede Menge Sitzplätze frei, niemand musste stehen. Der vordere Wagen war nicht ganz so leer. Aber es ging auch. Mit einer Ausnahme. Die mittlere Tür schien die Menschen nur so anzuziehen. In dem kleinen Bereich direkt hinter der Tür standen mindestens genau so viele Menschen wie Ölsardinen gequetscht auf einen Knubbel obwohl man sich ganz entspannt in der Bahn hätte verteilen können... sehr seltsam
Als dann endlich meine Bahn kam ging ich in den hinteren Wagen und hatte meine Ruhe.

Schönen Tag noch

Dienstag, Dezember 12, 2006

Lang lang ists her,..

Guten Morgen,
der Titel dieses Posts sagt ja eigentlich schon alles. Es ist eine ganze Weile her, dass ich das letzte mal von mir hab hören lassen. Das hat aber auch einen, oder sogar mehrere Gründe. Zum einen wäre da die Tatsache, dass nichts ereignisreiches passiert ist. Zumindest bis Freitag. Und da kommen wir zur zweiten Ursache meines nichtschreibens. Nintendo hat es geschafft den Wii herauszubringen und ich musste mich natürlich direkt auf ihn stürzen und hab die letzten Tage davor verbracht :-) Nennt mich Freak aber wer "The Legend of Zelda" mag, der wird genauso wie ich vom neuesten Teil gar nicht mehr loskommen. Erst recht nicht weil das Spielen so gemütlich wie noch nie geworden ist. Vielleicht schieß ich mal ein Photo von mir, im Bett liegend, auf dem man nicht unterscheiden kann ob ich gerade vor dem Fernsehen hänge oder hochkonzentriert Halunken mit dem Bogen beschieße. Soviel dazu. Der einzige Grund, warum ich jetzt gerade nicht weitermache ist meine Freundin, die in der Schule schmort und ohne die ich nicht weitermachen darf.
Für all jene, die der Wii nicht interessiert hab ich aber noch einige andere interessante Entdeckungen gemacht. Fangen wir chronologisch am Freitag an. Als ich den Wii abholen wollte standen vor mir in der glücklicherweise sehr kleinen Schlange 5 Menschen. 3 davon waren Mütter/Großmütter die von ihren wahrscheinlich Schulpflichtigen Kindern geschickt wurden. Haben wir das früher auch so gemacht? "Mama, ich will das haben" "Dann kauf's dir doch nach der Schule. Du hast das doch vorbestellt" "NEIIIIIN... Ich will sofort spielen und deswegen musst du das früh morgens kaufen" Sehr seltsam... dazu gleich mehr...
Samstag: Ich war seit langem mal wieder in der Turbinenhalle Oberhausen. Was mich dort erwartete war jedoch mehr als erschreckend. Neben den üblichen lustigen Gestalten die man in Discotheken nunmal findet stachen 2 Personen ganz besonders heraus. Die Turbinenkammer, der Hiphopperraum, war an diesem Abend aufgrund einer Sonderveranstaltung (bestehend aus Techno) geschlossen. Dies hielt einen besonders tighten Hopper aber nicht davon ab die 10€ Eintritt zu zahlen, besonders cool (mit Mütze) durch die Mengen an Techno-freunden zu stolzieren und vor der verschlossenen „Kammer“ als einziger Mützenmann stehen bleiben zu müssen. Ihr wisst ich bin gemein, aber das war zu herrlich mit anzusehen :-). Die zweite Person an diesem Abend war ein Mädchen, dass exakt, aber wirklich haargenau so aussah wie meine Klassenlehrerin auf dem Gymnasium. Nur 30 Jahre jünger. Verdammt... ich war geschockt. So eine Ähnlichkeit kann es eigentlich nicht normal sein. Haben all die Verjüngungscremes aus der Werbung vielleicht Wirkung gezeigt? Wirklich entsetzlich. Buargh... Neben diesen beiden gab es wie immer nur die üblichen Achselschweissauffanghandtaschenträgerinnen, einige Jungs mit Handtaschen (sexy), sowie die anderen normalen, nicht der Rede werten, komischen Gestalten.

Nunja... den Rest des Wochenendes verbrachte ich dann wieder mit Zelda, nichts besonders außergewöhnliches also. Na dann. Bis demnächst

See you later Alligator